Atemtypen in der Stimmtherapie

Konstitutionsmodell der Atemtypenlehre nach Erik Wilk in der Atem- und Stimmtherapie.

Der Musiker Erich Wilk hat durch Beobachtung herausgefunden, dass es verschiedene Konstitutionstypen gibt, die sich grundlegend in Atmung, Bewegung und Haltung unterscheiden.Das Modell der Atemtypen ermöglicht es sehr gezielt ungünstige Muster wegzulassen und so Freiraum für die Selbstregulation des Körpers zu schaffen: Gute Körperbalance, ein frei fließender Atem, als Voraussetzung einer physiologischen und belastungsfähigen Stimmgebung.

Das Wissen um die Atemtypen unterstützt Sie in der Therapie darin, sehr genau und sehr schnell zu differenzieren, was für den einzelnen Klienten förderlich ist. Was bringt ihn in seine Kraft, wo steckt er in seinen Gewohnheiten und/oder Stressmustern fest, die dann zu einer Stimmstörung führen können.

Als Einstieg ist es wichtig, die Atemtypen im eigenen Tun zu erleben. Wie sitzen, stehen, gehen, liegen, atmen, singen, sprechen Sie? Dadurch lässt sich erfahren, wie es ist im eigenen Typ zu sein und welche Kraft, Ausrichtung und Leichtigkeit daraus erwächst. Sie haben die Gelegenheit andere Atemtypen zu erleben und bekommen ein Basiswissen wie Sie Ihre eigenen Therapiemethoden atemtypisch verifizieren können.So können Sie differenzierter die unterschiedlichen Bedürfnisse der Klienten wahrnehmen und sehr effizient darauf eingehen.

Die Seminarinhalte im Einzelnen:

  • Medizinisch-physiologische Hintergrundinformationen der Atemtypenlehre
  • Atemtyp-Bestimmung
  • Atemtypgerechte Atmung, Bewegung und Haltung sehen und erfahren
  • Atemmassage zur Unterstützung einer entspannten Stimmgebung
  • Differenzierung und Therapie der Stimmfunktionen nach den Atemtypen

17.-18.9.21 in Ulm insgesamt 16 Fortbildungspunkte, Anmeldung unter https://www.loguan.de